PIM und MAM (Media Asset Management)
PIM (Product Information Management) und MAM (Media Asset Management) sind zentrale Komponenten moderner Produktdaten-Systeme und werden häufig gemeinsam eingesetzt. Während PIM strukturierte Produktdaten steuert, übernimmt MAM die Verwaltung und Verarbeitung von Bildern, PDFs und Videos.
In modernen Systemen geht es jedoch nicht nur um Verwaltung, sondern um Automatisierung: Produktdaten und Medien werden gemeinsam verarbeitet, validiert und regelbasiert gesteuert.
Wie hängen PIM und MAM zusammen?
In modernen Systemen sind PIM und MAM nicht getrennt, sondern eng integriert. Produktdaten und Medien werden gemeinsam verarbeitet, validiert und automatisiert gesteuert – oft auf Basis zentraler Regeln und Entscheidungslogik. Diese Form der PIM‑ und MAM‑Automatisierung ist zentral für moderne Produktdaten-Systeme.
In Contene wird diese Steuerung durch eine zentrale Contene Decision Engine umgesetzt, die alle Prozesse regelbasiert und automatisiert orchestriert.
Medien sind keine Dateien. Sie sind steuerbare Datenobjekte.
Contene definiert MAM/DAM neu.
Es ist ein vollständig integriertes Medienmanagement-System für Produktdaten – mit intelligenter Verarbeitung, Automatisierung und direkter Verbindung zur Contene Decision Engine.
👉 Bilder, PDFs, Videos zentral verwalten
👉 Medien automatisch verarbeiten
👉 Logiken direkt im System steuern
Ohne Tools. Ohne Medienbrüche. Ohne manuelle Prozesse.
Medien werden in Contene nicht verwaltet – sondern gesteuert, validiert und automatisiert verarbeitet.
📦 Das Problem klassischer MAM/DAM-Systeme
In vielen Systemen sind Medien nur Dateien.
- unstrukturierte Ablage
- keine intelligente Verarbeitung
- manuelle Bildbearbeitung außerhalb des Systems
- keine Regeln für Medienqualität
- doppelte oder unkontrollierte Dateien
- fehlende Verbindung zu Produktlogik
Gerade bei großen Datenmengen wird das schnell unkontrollierbar.
⚙️ Die Lösung: MAM/DAM in Contene
Contene verwaltet nicht nur Medien – es automatisiert sie.
Alle Assets werden zentral verwaltet:
- JPG, PNG, WEBP
- TIFF
- PDF (inkl. mehrseitiger Dokumente)
- Videos
👉 inklusive intelligenter Vorschau- und Verarbeitungssysteme
👁️ Intelligente Vorschau statt generischer Icons
Contene generiert automatisch Thumbnails für alle gängigen Formate.
- PDFs zeigen die echte erste Seite
- Anzahl der Seiten wird direkt angezeigt
- Bilder werden in optimierter Vorschau dargestellt
- Videos erhalten visuelle Preview-Stills
👉 Medien werden sichtbar statt abstrakt.

🗂️ Technische Architektur (für Skalierung gebaut)
Contene speichert Assets nicht in der Datenbank.
Stattdessen:
- Dateien liegen in einer skalierbaren Server-Verzeichnisstruktur
- Datenbank speichert nur Metadaten
- Zugriff erfolgt über GUID-basierte Referenzen
- keine direkten User-Zugriffe auf Dateisystem
Beispiel:
Beim Einsatz bei Bürklin Elektronik werden über 1,5 Mio. PDFs (Datenblätter & Konformitätserklärungen) verarbeitet.
👉 vollständig skalierbar, ohne Performanceverlust.
🏷️ Flexible Dateilogik über GUID & Metadaten
Jede Datei wird eindeutig über eine GUID verwaltet.
Das ermöglicht:
- freie Namensänderung über Metadaten
- kontrollierte Namensregeln (z. B. keine Duplikate)
- strukturierte Verwaltung unabhängig vom Dateinamen
👉 Medien werden datengetrieben, nicht dateibasiert.
📥📤 Massenimport & Massenexport
Contene unterstützt große Datenmengen ohne Umwege:
- Drag & Drop Upload ganzer Verzeichnisse
- Massenexport kompletter Medienstrukturen
- Import aus Zwischenablage (Screenshots direkt einfügen)
- Import via URL (Webbilder direkt übernehmen)
🔍 Duplikaterkennung über Hashing
Vor jedem Import prüft Contene automatisch:
👉 Existiert die Datei bereits?
- Vergleich über Datei-Hash
- Vermeidung unnötiger Duplikate
- optionales Überschreiben oder parallele Ablage
🎨 Integrierte Bildbearbeitung + externe Tools
Medien können direkt im System bearbeitet werden:
Externe Tools (z. B. Photoshop)
- Rechtsklick → „Bearbeiten“
- Öffnet Standardprogramm
- Änderungen werden automatisch synchronisiert
- alte Version bleibt in der Historie erhalten
Integrierte Bildbearbeitung
Für Standardprozesse direkt im PIM:
- Freistellen
- Zuschneiden
- Resize
- PNG → WEBP Konvertierung
- Stapelverarbeitung
👉 Kein Export → kein Re-Import → kein Toolwechsel
🧠 Metadaten + Business-Logik für Medien
Jedes Asset kann beliebig erweitert werden:
- Bildtyp (Produktbild, Anwendung, etc.)
- Dateigröße
- technische Parameter
- individuelle Business-Felder
Und das Entscheidende:
👉 Metadaten sind Teil der Decision Engine
Beispiele für Regeln:
- Bild < 200×400 px → Fehlermeldung
- Bildname enthält Leerzeichen → automatisch ersetzen
- Pflichtfeld „Bildtyp“ muss gesetzt sein
- nur WEBP für bestimmte Kanäle erlaubt
👉 Medien werden validierbar wie Produktdaten.
⚙️ Automatische Medienverarbeitung (Media Pipelines)
Contene kann Medien automatisch transformieren:
- PDF-Komprimierung bei zu großen Dateien
- JPG → WEBP Konvertierung
- automatische Skalierung (z. B. 400×400 Best-Fit)
- Original bleibt immer erhalten
👉 Ergebnis: mehrere Varianten eines Assets – automatisch erzeugt
🧩 Was sich dadurch verändert
Mit Contene wird ein MAM/DAM nicht mehr zum Ablage-System.
Sondern zu einem:
👉 intelligenten Medien- und Regelwerkssystem
- Medienprozesse ohne externe Tools
- kontrollierte Medienqualität durch Regeln
- automatische Variantenbildung für Kanäle
- skalierbare Verwaltung von Millionen Assets
- weniger Abstimmung zwischen Teams
Vom Dateiablage-System zum orchestrierten Medienprozess.
Teams arbeiten nicht mehr an Medien – sondern mit fertigen, validierten Assets.


